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„Now, as long as I have known about Agile, Scrum, etc. – it has been clear to me that „being Agile“ is simply being fully, consciously, intentionally self organizing. That is total High Performance. And Open Space happens to be (a) fast track to get „there“. Not by doing something unique, special, or weird … but simply by being what we already are. Self organizing.“
Harrison Owen, June 2015

OpenSpace Agility (OSA) kombiniert Ansätze aus der OpenSpace Technology, der Spieletheorie, aus Übergangsriten, Storytelling und anderen. In dieser Kombination ist OSA ein Framework für einen schnellen und tiefgreifenden Wandel einer Organisationskultur.

In den Worten von Daniel Mezik:
„OpenSpace Agility is designed to:

  • Create a rapid, effective and lasting Agile adoption;
  • Encourage the entire organization to reach a state of self-sustaining, freestanding Agility;
  • Save money by reducing the number coaches (and coaching days) needed to get solid results and continuous improvement.

This method is iterative and incremental, just like Agile itself. There is a clear beginning, middle, and end to each step in the process.”

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I believe that this approach is a key in having a real culture change.
Dave Jacques

 

Der OSA-Prozess arbeitet mit fünf Schritten:

1.
Es beginnt mit einem organisationsweiten Open Space, bei dem die Führung alle Teilnehmer authorisiert, in den nächsten 60- bis 100 Tagen eigenverantwortlich mit agilen Techniken zu experimentieren.

2.
Auf allen Ebenen wird zur Partizipation eingeladen. Die Grundsätze für die Teams lauten dabei: „Unterbrich Zweifel“,„Handle, als ob“ und „Tue so, als ob diese Praktiken funktionieren“ („suspend disbelief“, „act as if“, „pretend these practices can work“).

3.
Die Phase der Experimente. Alles ist erlaubt. Die einzige „Leitplanke“ bilden die vier Werte und 12 Prinzipien des „Agile Manifesto“. Innerhalb dieses Rahmens können Teams mit jedem agilen Ansatz arbeiten, der ihnen sinnvoll erscheint. Ziel ist das gemeinsame Lernen. Es geht darum herauszufinden, welche Praxis für die aktuelle Situation des Teams die größte Hilfe ist. Gleichzeitig werden auch die Führungsteams eingeladen, ihrerseits mit agilen Methoden zu experimentieren.

4.
Retrospektive der vergangenen 60 bis 100 Tage. Das Ende der ersten Phase wird wieder als Open Space gestaltet. Es wird Bilanz gezogen: Was war hilfreich und was nicht. Wo und wie haben sich Änderungen Bahn gebrochen.

5.
Die nächste Etappe von 100 Tagen wird geplant. Wieder ist Open Space das Gefäß, in dem der nächste Zyklus eingeleitet wird.

Zur Vertiefung empfehlen wir:

The Agile Manifesto

OpenSpace Agility at a Glance